Forex Glossar – Wissenswertes rund um den Devisenhandel

Sie sind auf der Suche nach einer Forex Begriffsbedeutung? Dann sind Sie bei dem Forex Glossar und Devisen-Lexikon von Devisenhandeln.com goldrichtig! Sollten Sie den einen wichtigen Terminus vermissen, freuen wir uns über eine kurze Notiz von Ihnen. Melden Sie den fehlenden Begriff und wir fügen ihn umgehend hinzu.

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A

Abrechnung – Der Prozess, durch den ein Abschluss in die Bücher und Akten der Kontrahenten einer Transaktion eingeht. Die Abrechnung von Währungsabschlüssen kann den tatsächlichen physischen Austausch einer Währung für die andere umfassen oder nicht.

Abschlusstag – Der Tag, an dem ein Handelsgeschäft abgeschlossen wird.

Abwertung – Die gewollte Anpassung eines Währungskurses nach unten, in der Regel durch offizielle Ankündigung.

Angebot – Ein indikativer Marktpreis, der in der Regel nur Informationszwecken dient.

Arbitrage – Der Kauf oder Verkauf eines Instruments und das gleichzeitige Aufnehmen einer gleichen Gegenposition am entsprechenden Markt, um von kleinen Kursdifferenzen zwischen den Märkten zu profitieren.

Around – Händlerjargon bei der Notierung, wenn der Termin-/Premiumkurs nahe der Parität liegt. Two-Two-Around bedeutet beispielsweise zwei Punkte auf jeder Seite des aktuellen Spot.

Aufgeld – Auf den Devisenmärkten beschreibt der Begriff den Betrag, um den der Forward- oder Future-Kurs den Spot-Kurs übersteigt.

Auftrag – gültig bis auf Widerruf (GTC) – Ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf zu einem festgesetzten Kurs. Dieser Auftrag bleibt offen, bis er erfüllt ist oder der Kunde ihn widerruft.

Auftrag mit gegenseitigem Widerruf – Eine Bezeichnung für zwei Aufträge, wobei ein Teil der beiden Aufträge ausgeführt wird und der andere automatisch widerrufen wird.

Aufwertung – Ein Anstieg beim Wechselkurs für eine Währung im Ergebnis einer Zentralbankintervention. Gegenteil zur Abwertung.

Außerbörslich (OTC) – Wird verwendet, um jede Transaktion, die nicht an einer Börse ausgeführt wird, zu beschreiben.

B

Back Office – Die Abteilungen und Prozesse, die mit der Abrechnung von finanziellen Transaktionen beschäftigt sind.

Baissemarkt – Ein Markt, der durch fallende Kurse gekennzeichnet ist.

Basisanalyse – Analyse wirtschaftlicher und politischer Informationen mit dem Ziel, künftige Bewegungen auf einem Finanzmarkt zu bestimmen.

Bestätigung – Ein Dokument, das zwischen den Kontrahenten einer Transaktion ausgetauscht wird und die Konditionen dieser Transaktion darlegt.

Bezugswährung – Allgemein gesprochen bezeichnet die Bezugswährung die Währung, in der der Anleger oder Aussteller seine Konten führt. Auf dem Devisenmarkt ist der US-Dollar in der Regel die Bezugswährung für Notierungen, das bedeutet, dass Kurse als Einheit von 1 $ in Bezug auf die andere Währung des Paars dargestellt werden. Die größten Ausnahmen zu dieser Regel sind das Britische Pfund, der Euro und der Australische Dollar.

Big Figure – Händlerausdruck für die ersten Zahlen eines Wechselkurses. Diese Zahlen ändern sich bei normaler Marktfluktuation kaum und werden daher bei Händlernotierungen ausgelassen, insbesondere, wenn die Marktaktivität hoch ist. Eine USD/Yen-Notierung könnte beispielsweise bei 107,30/107,35 liegen, würde verbal aber ohne die ersten drei Zahlen lediglich 30/35 ausgedrückt werden.

Bretton-Woods-Abkommen (von 1944) – Eine Vereinbarung, durch die feste Devisenkurse für große Währungen festgelegt wurden, vorausgesetzt, die Zentralbanken griffen in die Devisenmärkte ein, und durch die der Preis für Gold bei 35 $ pro Unze festgeschrieben wurde. Die Vereinbarung war bis 1971 gültig, als Präsident Nixon die Bretton Woods Vereinbarung aufhob und bewegliche Wechselkurse für die großen Währungen einführte.

Briefkurs – Der Kurs, zu welchem der Händler bereit ist, eine Währung zu verkaufen.

Buch – In einem professionellen Handelsumfeld bezeichnet das Buch die Zusammenfassung der gesamten Positionen eines Anlegers oder Desks.

Bundesbank – Deutschlands Zentralbank, s.a Europäische Zentralbank (EZB)

C

Candlestick-Chart – Eine Grafik, die die Handelsspanne des Tages sowie den Eröffnungs- und Schlusskurs anzeigt. Wenn der Eröffnungskurs höher ist als der Schlusskurs, ist das Rechteck zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs schattiert. Wenn der Schlusskurs höher ist als der Eröffnungskurs, ist dieser Bereich der Grafik nicht schattiert.

Chart-Analytiker – Eine Person, die Charts und Grafiken nutzt, um historische Daten zu interpretieren, Trends aufzuspüren und zukünftige Bewegungen vorauszusagen. Wird auch Technischer Trader genannt.

Clearing – Der Prozess des Abrechnens eines Geschäfts.

D

Defizit – Eine negative Handels- oder Zahlungsbilanz.

Derivat – Ein Kontrakt dessen Wert sich mit der Kursbewegung eines damit in Zusammenhang stehenden Wertpapiers, Termin- oder Realinstruments verändert. Ein Optionspapier ist das derivative Instrument, das am häufigsten vorkommt.

Devisenhandel – (Forex, FX) – Der gleichzeitige Kauf einer Währung und Verkauf einer anderen.

Devisenpreis – Der aktuelle Marktkurs. Die Abrechnung von Kassatransaktionen erfolgt normalerweise innerhalb von zwei Geschäftstagen.

E

Euro – Die Währung der Europäischen Währungsunion (EWU). Ein Ersatz für die Europäische Währungseinheit (ECU).

Europäische Währungsunion (EWU) – Das prinzipielle Ziel der EWU ist die Etablierung einer einzigen europäischen Währung, des Euro, die die Landeswährungen der EU-Länder ab dem Jahr 2002 ersetzt hat. Am 01. Januar 1999 begann die Einführungsphase des Euro. Der Euro existiert jetzt als Bankenwährung, und finanzielle Transkationen und der Devisenhandel werden in Euro ausgeführt. Diese Übergangsphase dauert drei Jahre, dann werden Euro-Banknoten und -Geldstücke in Umlauf gebracht. Ab dem 01. Juli 2002 ist nur noch der Euro offizielles Zahlungsmittel aller EWU-Mitgliedsländer, und die Landeswährungen der Mitgliedstaaten existieren nicht mehr. EWU-Mitgliedstaaten sind derzeit Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich, Finnland, Irland, die Niederlande, Spanien und Portugal.

Europäische Zentralbank (EZB) – Die Zentralbank für die neue Europäische Währungsunion (EWU).

F

Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) – Die Regulierungsbehörde, die für die Verwaltung der Einlagensicherung in den USA verantwortlich ist.

Federal Reserve (Fed) – Die Zentralbank für die Vereinigten Staaten.

Festmarkt – Ein Markt ohne Spreads. Alle Käufe und Verkäufe erfolgen zu diesem einen Preis.

Fälligkeit – Prozess der Neubewertung aller offenen Positionen mit den aktuellen Marktkursen. Diese neuen Werte bestimmen dann die Nachschussforderungen.

Führende Indikatoren – Statistiken, die angesehen werden, künftige wirtschaftliche Aktivitäten zu prognostizieren.

G

Gegenüber – Einer der an einer Finanztransaktion Beteiligten.

Geld-Brief-Spanne – Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs und das am häufigsten genutzte Instrument zur Messung der Marktliquidität.

Geldkurs – Der Kurs, zu dem ein Händler bereit ist, eine Währung zu verkaufen.

Geldkurs und Briefkurs – Wenn sowohl ein Geldkurs als auch ein Briefkurs für eine FX-Transaktion notiert wird.

Glatt – Händlerjargon zur Umschreibung einer Position, die vollständig aufgehoben wurde. Beispiel: Sie haben 500.000 $ gekauft und anschließend 500.000 $ verkauft und damit eine neutrale (flat) Position geschaffen.

Glattstellungstransaktion – Ein Abschluss, der dazu dient, einige oder alle der Marktrisiken einer offenen Position zu widerrufen oder glattzustellen.

H

Handelsbilanz – Der Wert der Exporte eines Landes abzüglich seiner Importe.

Haussemarkt – Ein Markt, der durch steigende Kurse gekennzeichnet ist.

Händler – Eine Person, die als Auftraggeber oder Auftragnehmer an einer Transaktion beteiligt ist. Auftraggeber nehmen die eine Seite einer Position ein in der Hoffnung, durch Schließen der Position in einem nachfolgenden Trade mit einer anderen Partei einen Spread (Gewinn) zu erzielen. Im Gegensatz dazu ist ein Broker eine Person oder Firma, die als Mittler agiert, der Käufer und Verkäufer gegen Zahlung einer Gebühr oder Kommission zusammenbringt.

Höhernotierung – Eine neue Kursnotierung zu einem höheren Kurs als die vorhergehende Notierung.

Höhernotierungsregel – Eine Vorschrift in den USA, nach der ein Wertpapier nur dann short verkauft werden darf, wenn der letzte Trade vor dem Short-Sale niedriger war als der Preis, zu dem der Short-Sale ausgeführt wird.

I

Inflation – Eine wirtschaftliche Situation, in der die Preise für Verbrauchsgüter steigen und damit die Kaufkraft geschwächt wird.

K

Kommission – Eine vom Makler berechnete Transaktionsgebühr.

Kontrakt – Die übliche Einheit des Geschäftsverkehrs.

Kreuzkurs oder Cross Rate – Der Wechselkurs zwischen zwei beliebigen Währungen, die in dem Land, in dem das Währungspaar notiert wird, keine Standardwährungen sind. In den USA wäre der Kurs GBP/JPY beispielsweise ein Kreuzkurs, während dieser Kurs in Großbritannien oder Japan eines der hauptsächlich gehandelten Währungspaare darstellt.

Kurs – Der Kurs einer Währung in Bezug auf eine Andere, in der Regel für Händlerzwecke genutzt.

Kurs des Englischen Pfunds in US-Dollar – Fachausdruck der Händler, der sich auf den Wechselkurs Englisches Pfund/US-Dollar bezieht. Er wird so genannt, weil der Kurs ursprünglich mit Beginn in der Mitte des 19. Jahrhunderts über transatlantische Kabel übermittelt wurde.

Kursrückgang – Ein Wertverlust einer Währung aufgrund von Marktkräften.

Kurssteigerung – Eine Zunahme des Wertes einer Währung wird als im Kurs steigend bezeichnet.

Kurstransparenz – Beschreibt Angebote, zu denen jeder Marktbeteiligter gleichen Zugang hat.

L

LIBOR – Der Londoner Interbanken-Angebotssatz. Banken verwenden den LIBOR, wenn sie von einer anderen Bank etwas leihen.

Liefergeschäft – Ein FX-Geschäft, bei dem beide Seiten eine tatsächliche Lieferung der gehandelten Währungen tätigen und empfangen.

Limit-Order – Ein Order mit Beschränkungen in Bezug auf den maximalen zu zahlenden oder den minimal zu erhaltenden Preis. Beispiel: wenn der aktuelle USD/YEN Kurs bei 102,00/05 liegt, würde ein Limit-Order zum Kauf von USD bei einem Preis von weniger als 102 liegen (d.h. 101,50).

Liquidation – Das Schließen einer bestehenden Position durch das Ausführen einer Glattstellungstransaktion.

Liquidität – Die Fähigkeit eines Marktes, große Transaktionen mit geringen bis zu keinen Auswirkungen auf die Kursstabilität zu akzeptieren.

Long-Position – Eine Position, die im Wert steigt, wenn Marktkurse steigen.

Länderrisiko – Risiko in Bezug auf grenzüberschreitende Transaktionen, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf rechtliche und politische Bedingungen.

M

Makler – Eine Einzelperson oder Firma, die als Mittler agiert und Käufer und Verkäufer gegen Zahlung einer Gebühr oder Kommission zusammenbringt. Der Dealer“ dagegen steuert Kapital bei und nimmt eine Seite einer Position ein in der Hoffnung.
Marge – Das geforderte Eigenkapital, das ein Anleger hinterlegen muss, um eine Position zu lombardieren.
Marktmacher – Ein Händler, der regelmäßig sowohl Geld- als auch Briefkurse notiert und bereit ist, einen zweiseitigen Markt für jedes Finanzinstrument zu schaffen.
Marktrisiko – Risiko gegenüber Veränderungen der Marktkurse.

N

Nachschusseinforderung – Kapital, das ein Makler vom Kunden einfordern muss, um den erforderlichen Einschuss hinterlegt zu haben. Dieser Begriff bezieht sich gewöhnlich auf zusätzliches Kapital, das als Ergebnis ungünstiger Kursbewegungen hinterlegt werden muss.

Nachschussforderung – Das geforderte Eigenkapital, das ein Anleger hinterlegen muss, um eine Position zu lombardieren.

O

Offene Position – Ein Abschluss, der noch nicht widerrufen oder mit einer physischen Zahlung abgewickelt wurde.

Offener Auftrag – Ein Order, der ausgeführt wird, wenn der Markt sich auf dem festgelegten Kurs befindet. Wird normalerweise mit Good ‚til Cancelled Orders in Verbindung gebracht.

Originaleinschuss – Die Originalsicherungseinlage, die gefordert wird, um eine Position als eine zukünftige Erfüllungsgarantie einzugehen.

P

Pips – Nachkommastellen, die von der vierten Dezimalstelle abgezogen werden, d.h. 0,0001. Auch Points genannt.

Politisches Risiko – Gefährdung durch Veränderungen der Regierungspolitik, die eine negative Auswirkung auf die Position eines Anlegers haben.

Position – Das Nettogesamtengagement in einer bestimmten Währung.

R

Risiko – Exponierung in Bezug auf unsichere Veränderungen, wird häufig mit der negativen Konnotation nachteiliger Veränderung benutzt.

Risikomanagement – Die Anwendung der Finanzanalyse und geschäftlichen Techniken, um die Gefährdung durch verschiedene Risikotypen zu reduzieren bzw. zu kontrollieren.

Rollover – Prozess, bei dem die Abrechnung eines Geschäfts auf einen anderen Valutatag verschoben wird. Die Kosten dieses Prozesses basieren auf der Zinssatzdifferenz der beiden Währungen.

S

Short-Position – Eine Anlageposition, die von einem Rückgang des Marktkurses profitiert.

Sicherheit – Etwas, das zur Sicherung eines Darlehens oder als Erfüllungsgarantie erteilt wird.

Sicherungsgeschäft – Eine Position oder Kombination von Positionen, die das Risiko Ihrer eigenen Hauptposition verringern.

Spanne – Die Differenz zwischen Geld- und Briefkursen.

Sterling – Umgangssprachlich für Englisches Pfund

Stop-Loss-Order – Bei diesem Order-Typ wird eine offene Position automatisch bei einem bestimmten Kurs liquidiert. Diese Order werden häufig zur Minimierung des Risikos von Verlusten bei Marktbewegungen entgegen der Position des Anlegers genutzt. Wenn ein Anleger beispielsweise long an 156,27 USD geht, könnte er einen Stop-Loss-Order bei 155,49 setzen, wodurch die Verluste begrenzt werden, wenn der Dollar möglicherweise unter 155,49 absackt.

Support-Ebenen – Eine Technik, die bei der technischen Analyse verwendet wird, die eine bestimmte Kurshöchst- und -niedrigstgrenze anzeigt, bei der ein gegebener Wechselkurs sich automatisch selbst korrigiert. Gegenteil von Widerstandskraft.

Swap – Ein Währungs-Swap ist der gleichzeitige Verkauf und Kauf des gleichen Betrags einer bestimmten Währung zu einem Terminwechselkurs.

Swappunkte – Die vierten Nachkommastellen, die dem aktuellen Wechselkurs hinzugefügt oder von diesem abgezogen werden, um einen Terminkurs zu berechnen.

T

Tagesendbewertung – Ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf zu einem festgesetzten Kurs. Dieser Auftrag bleibt offen bis zum Ende des Börsentags, das üblicherweise 17 Uhr europäischer Zeit ist.

Tagesgeld, vom nächsten Tag ab laufend (Tom./Next) – Gleichzeitiges Kaufen und Verkaufen einer Währung für ein Liefergeschäft am kommenden Tag.

Tagesgeschäft – Bezieht sich auf Positionen, die am selben Börsentag eröffnet und geschlossen werden.

Technische Analyse – Der Versuch, Preise durch Marktanalysen vorherzusagen, d.h. historische Kurstrends und -durchschnitte, Volumen, offene Zinszahlungen usw.

Terminkontrakt – Die Verpflichtung, eine Ware oder ein Wertpapier zu einem bestimmten Termin zu einem festgelegten Preis zu tauschen. Der Hauptunterschied zwischen einem Future und einem Forward ist, dass Futures typischerweise über einen Tausch gehandelt werden (Exchange- Traded Contacts – ETC) und Forwards als Over The Counter (OTC)-Kontrakte angesehen werden. Ein OTC ist ein Kontrakt, der nicht als Tausch gehandelt wird.

Terminkurs – Der vorbestimmte Wechselkurs für einen Devisenkontrakt, der zu einem vereinbarten Zeitpunkt in der Zukunft ausgeführt wird, basierend auf der Zinssatzdifferenz zwischen den beiden beteiligten Währungen.

Transaktionskosten – Die Kosten für das Kaufen oder Verkaufen eines Finanzinstruments.

Tägliche Bewertung von Options- und Terminkontrakten – Prozess der Neubewertung aller offenen Positionen mit den aktuellen Marktkursen. Diese neuen Werte bestimmen dann die Nachschussforderungen.

U

US-Diskontsatz – Der Zinssatz, zu dem US-Banken an ihre führenden Geschäftskunden verleihen.

Umsatz – Der gesamt Geldwert aller ausgeführten Transaktionen in einer bestimmten Zeitspanne Volumen.

V

Vermögensverteilung – Anlageverfahren, das Kapital auf verschiedene Märkte aufteilt, um eine Streuung aus Gründen des Risikomanagements bzw. eine mit den Zielen eines Anlegers vereinbare erwartete Rendite zu erreichen.

Volatilität (Vol.) – Eine statistische Maßeinheit der Bewegung eines Marktkurses im Zeitablauf

Wertzeitpunkt – Das Datum, zu dem die Beteiligten einer Finanztransaktion ihre Verpflichtungen vereinbarungsgemäß erfüllen, d.h. zahlen. Bei Spot-Währungstransaktionen liegt das Datum in der Regel zwei Geschäftstage im voraus. Auch Fälligkeitsdatum genannt.

W

Whipsaw („Fuchsschwanz“) – Umgangssprachlich für einen Zustand eines äußerst volatilen Markts, wo eine plötzliche Kursbewegung schnell von einer plötzlichen Umkehrbewegung gefolgt wird.

Widerstandskraft – Ein Begriff, der bei der technischen Analyse verwendet wird, der ein bestimmtes Kursniveau anzeigt, bei dem die Analyse schlussfolgert, dass die Leute verkaufen werden.

Wirtschaftsindikator – Eine von der Regierung erstellte Statistik zu aktuellem Wachstum und Stabilität der Wirtschaft. Zu den gebräuchlichen Indikatoren zählen Beschäftigungsraten, das Bruttosinlandsprodukt (BIP), Inflation, Einzelhandelsumsätze usw.

Währung – Jede Form von Geld, das von einer Regierung oder Zentralbank in Umlauf gesetzt wird und als gesetzliches Zahlungsmittel und als Grundlage für den Handel verwendet wird.

Währungsrisiko – Die Wahrscheinlichkeit einer negativen Veränderung des Wechselkurses.

Y

Yard – Umgangssprachlich für eine Milliarde

Z

Zentralbank – Eine Regierung oder regierungsähnliche Organisation, die die Geldpolitik eines Landes verwaltet. Die amerikansiche Zentralbank ist beispielsweise die Federal Reserve, und die deutsche Zentralbank ist die Bundesbank.

zwischenbanklicher Zinssatz – Die Devisenhandelskurse, zu denen große internationale Banken andere große internationale Banken notieren.

Ü

Übernacht – Ein Abschluss, der bis zum nächsten Börsentag offen bleibt.

Übertragung – Die Tendenz, dass eine Wirtschaftskrise von einem Markt auf den anderen überschwappt. Im Jahr 1997 sorgte die politische Instabilität in Indonesien für hohe Schwankungen bei der Landeswährung, der Rupie. Von Indonesien schwappte die Übertragung auf andere aufstrebende asiatische Währungen über, dann nach Lateinamerika. Dieser Vorgang wird heute als „Asian Contagion“ bezeichnet.

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